Kinderwunsch

Freundliche Frauenärztin in Graz bei Beratung mit Patientinnen, medizinische Betreuung Frauenarzt.
Helle Frauenarztpraxis in Graz, Dr. Daniela Gold, Beratung und Ultraschalluntersuchungen.

Kinderwunsch in Graz – Abklärung & Behandlung (inkl. IVF-/ICSI-Begleitung)

In ruhiger Atmosphäre erhalten Sie bei mir moderne Kinderwunschmedizin in Graz – ohne lange Wege und ohne unnötige Wartezeiten. Wenn sich eine Schwangerschaft nicht so einstellt, wie erhofft, ist das für viele Paare eine emotional belastende Zeit. Mir ist wichtig, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen: mit medizinischer Klarheit, genügend Zeit für Gespräche und einem Vorgehen, das individuell zu Ihrer Situation passt.

Neben meiner Tätigkeit an der Universitätsklinik liegt ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit in der Kinderwunsch-Abklärung und Kinderwunschbehandlung. Während meines Forschungsaufenthalts in Australien habe ich an endometrialen Stammzellen geforscht. Zusätzlich war ich in zwei IVF-Instituten tätig – zuletzt als stellvertretende ärztliche Leitung bei FertiliaMed.

Mein diagnostisches und therapeutisches Spektrum umfasst unter anderem:

Ein regelmäßiger Zyklus bedeutet nicht automatisch, dass der Eisprung zuverlässig stattfindet oder die Hormonwerte im Gleichgewicht sind. Deshalb ist eine genaue Beobachtung des Zyklus – das sogenannte Zyklusmonitoring – ein wichtiger erster Schritt in der Kinderwunschdiagnostik.

Durch gezielte Ultraschalluntersuchungen und Hormonanalysen kann festgestellt werden, wann der Eisprung stattfindet, ob die Eibläschen (Follikel) gut heranreifen und ob die Gebärmutterschleimhaut optimal aufgebaut ist, um eine Einnistung zu ermöglichen.

Was passiert beim Zyklusmonitoring?

    • In der ersten Zyklushälfte kontrolliere ich per Ultraschall die Entwicklung der Eibläschen (Follikel) in den Eierstöcken.
    • Parallel dazu werden wichtige Hormonwerte im Blut bestimmt – z. B. Östradiol, LH, FSH, Progesteron oder AMH.
    • In der zweiten Zyklushälfte wird überprüft, ob ein Eisprung stattgefunden hat und ob die Gelbkörperphase ausreichend ist.

 Was bringt diese Untersuchung?

    • Individuelle Zyklusbesonderheiten werden sichtbar – auch bei vermeintlich „normalen“ Zyklen.
    • Der beste Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr oder eine Insemination kann genau bestimmt werden.
    • Zyklusmonitoring hilft auch, die Wirkung einer Hormontherapie zu steuern, z. B. bei Low-Dose-Stimulation oder IVF-Vorbereitung.
    • Störungen wie PCO-Syndrom, Gelbkörperschwäche oder hormonelle Dysbalancen können frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Das genaue Verstehen Ihres Zyklus ist die Grundlage für eine zielgerichtete, schonende und erfolgreiche Kinderwunschbehandlung – abgestimmt auf Ihre ganz persönlichen Voraussetzungen.

Ergänzend zur medizinischen Abklärung besprechen wir Maßnahmen, die Ihre Fruchtbarkeit und die frühe Schwangerschaft sinnvoll unterstützen können – individuell und befundorientiert. Basis ist eine gezielte Empfehlung zu Folsäure/Folat (Kinderwunsch), Vitamin D, Eisen/Ferritin und – je nach Schilddrüsensituation – ggf. Jod. Häufig nachgefragt und in passenden Situationen relevant sind außerdem Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10, Myo-Inositol (insbesondere bei PCOS/Zyklusunregelmäßigkeit), sowie bei entsprechenden Konstellationen Vitamin B12, Selen, Zink, Magnesium oder Cholin. Parallel schauen wir auf Faktoren wie BMI/Gewicht, Ernährung, regelmäßige Bewegung, Schlafqualität und den Umgang mit Stress – mit dem Ziel, alltagstaugliche Schritte zu definieren, die zu Ihrer Lebensphase und Ihrem Kinderwunschplan passen.

HyCoSy (Eileiterdurchgängigkeitsprüfung)
Eine sanfte Ultraschallmethode zur Beurteilung der Eileiterdurchgängigkeit – schonend, ambulant und ohne Narkose.


Die Durchgängigkeit der Eileiter ist eine entscheidende Voraussetzung für eine natürliche Empfängnis – denn nur wenn die Eileiter offen sind, kann die Eizelle auf die Samenzelle treffen und die befruchtete Eizelle zur Gebärmutter wandern.

Mit der HyCoSy (Hysterosalpingo-Kontrastsonografie) biete ich Ihnen eine moderne, schonende Methode zur Eileiterdurchgängigkeitsprüfung direkt in meiner Ordination an – ohne Operation, ohne Röntgenstrahlung und ohne Narkose.

🩺 Was passiert bei der HyCoSy?

  • In der ersten Zyklushälfte – meist zwischen dem 8. und 12. Zyklustag – wird ein dünner Katheter vorsichtig in die Gebärmutter eingeführt.
  • Anschließend wird eine gut verträgliche Kontrastlösung eingebracht.
  • Mittels transvaginalem Ultraschall beobachte ich in Echtzeit, ob und wie sich das Kontrastmittel durch die Eileiter bewegt.

💡 Ihre Vorteile:

  • Schonend & schmerzarm: Der Eingriff ist gut verträglich und erfordert keine Narkose.
  • Ambulant & rasch: Die Untersuchung dauert nur etwa 15–20 Minuten.
  • Keine Strahlenbelastung wie bei der herkömmlichen Röntgenuntersuchung (HSG).
  • Zusätzliche Beurteilung der Gebärmutterhöhle und Schleimhautstruktur möglich.

Bei vielen Patientinnen reicht eine einmalige HyCoSy aus, um wertvolle Informationen über mögliche Hindernisse oder Verwachsungen zu gewinnen – und die weitere Therapie gezielt zu planen.

Die HyCoSy gibt Klarheit – auf sanfte Weise. Und sie kann oft der entscheidende Schritt sein, um die nächsten Maßnahmen sinnvoll und individuell abzustimmen.

Der 3D-Ultraschall der Gebärmutter ermöglicht eine besonders präzise und zugleich schonende Untersuchung der weiblichen Gebärmutter in ihrer räumlichen Struktur. Im Vergleich zum herkömmlichen Ultraschall liefert diese moderne Methode detailreiche Bilder, die eine genauere Beurteilung von Formveränderungen, Myomen, Polypen oder Fehlbildungen ermöglichen. Gerade bei unerfülltem Kinderwunsch, wiederholten Fehlgeburten oder auffälligen Befunden bietet der 3D-Ultraschall wertvolle Erkenntnisse. Die Untersuchung ist schmerzfrei, strahlenfrei und dauert nur wenige Minuten – für mehr Klarheit, Sicherheit und ein besseres Verständnis des eigenen Körpers.

Viele Frauen, die zu mir kommen, haben bereits einen langen und oft belastenden Weg hinter sich. Sie berichten von chronischen Unterbauchschmerzen, einem unerfüllten Kinderwunsch oder starken Menstruationsbeschwerden – und dennoch bleibt die Ursache häufig lange im Dunkeln. Die Diagnose Endometriose wird oft erst spät gestellt, obwohl die Symptome schon über Jahre hinweg bestehen.

Ich habe mich auf die sorgfältige Abklärung und ganzheitliche Betreuung bei Endometriose spezialisiert. Dabei nehme ich mir bewusst Zeit für Ihre Geschichte – denn jede Frau erlebt diese Erkrankung auf ihre ganz eigene Weise. Gemeinsam schauen wir auf Ihre bisherigen Erfahrungen, Beschwerden und Sorgen. Mit viel Feingefühl und medizinischer Expertise nutze ich moderne Diagnostikmethoden wie den transvaginalen (3D)-Ultraschall, ergänzt durch eine gezielte Anamnese sowie – falls erforderlich – weiterführende hormonelle und immunologische Untersuchungen.

Mir ist es wichtig, nicht nur die körperlichen, sondern auch die seelischen Aspekte dieser Erkrankung zu berücksichtigen. Gemeinsam erarbeiten wir ein individuell auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept, das Ihre Lebensqualität verbessert und Ihre persönlichen Wünsche in den Mittelpunkt stellt. Sie sind nicht allein – ich begleite Sie auf diesem Weg mit Empathie, Geduld und medizinischem Know-how

Wenn es wiederholt zu Fehlgeburten kommt, ist das für viele Frauen und Paare körperlich und emotional sehr belastend. In meiner Ordination biete ich eine strukturierte, leitlinienorientierte Abortabklärung an – mit dem Ziel, behandelbare Ursachen zu finden und gleichzeitig unnötige, wenig aussagekräftige Tests zu vermeiden. Entscheidend ist dabei ein klarer, nachvollziehbarer Plan: Was prüfen wir – und was bedeutet ein Ergebnis für die nächsten Schritte?

Typische Bausteine der Abklärung (immer individuell nach Vorgeschichte und Befund):

  • Ultraschall & Gebärmutterdiagnostik (inkl. 3D-Ultraschall) zur Beurteilung von Gebärmutterform und -höhle (z. B. Septum, Polypen, Myome, Adenomyose-Hinweise)
  • Hormon- und Stoffwechseldiagnostik, insbesondere Schilddrüse (TSH) sowie weitere Parameter je nach Zyklusbild und klinischem Kontext
  • Gerinnung/Autoimmun – mit Fokus auf APS: Abklärung eines Antiphospholipid-Syndroms (APS) mit den relevanten Antikörpern, da dies – wenn vorhanden – therapeutische Konsequenzen haben kann
  • Thrombophilie-Diagnostik (gezielt): nicht als „Routinepaket“, sondern dann, wenn Anamnese, Familiengeschichte oder zusätzliche Risikofaktoren dafür sprechen
  • Genetische Abklärung: je nach Situation Besprechung von Chromosomenanalyse (Karyotypisierung) der Eltern und – wenn verfügbar bzw. sinnvoll – genetischer Untersuchung von Abortmaterial; bei Auffälligkeiten Organisation einer genetischen Beratung
  • Endometrium/Entzündung: bei passenden Hinweisen Endometriumdiagnostik und ggf. Abklärung einer chronischen Endometritis (z. B. mittels CD138)
  • Partnerfaktoren: Einbindung der männlichen Diagnostik (Spermiogramm; in ausgewählten Fällen zusätzliche Abklärung je nach Konstellation)

Mir ist wichtig, dass Sie am Ende nicht nur Ergebnisse haben, sondern Orientierung: eine realistische Einordnung, konkrete nächste Schritte und eine Betreuung, die medizinische Präzision mit Ruhe und Empathie verbindet.

Als Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie biete ich Akupunktur nach TCM-Prinzipien an. Akupunktur kann die Durchblutung des Beckens fördern, den Zyklus harmonisieren, Stress reduzieren und die Einnistung unterstützen.

Besonders im Rahmen einer IVF oder ICSI wirkt Akupunktur entspannend und regulierend – körperlich wie seelisch. Akupunktur kann nachweislich die Durchblutung der Gebärmutter verbessern, die Schleimhaut aufbauen, die Qualität der Eizellen fördern und die Schwangerschaftsrate im Rahmen einer IVF-Behandlung erhöhen.

Besonders sinnvoll ist die Anwendung:

    • während der Stimulation zur Harmonisierung des hormonellen Gleichgewichts
    • vor dem Embryotransfer zur Unterstützung der Einnistung
    • bei Stress oder innerer Unruhe, um Körper und Geist in Balance zu bringen
    • Akupunktur wirkt sanft, entspannend – und kann Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft auf ganz natürliche Weise unterstützen.

Ein Spermiogramm ist ein zentraler Bestandteil der Kinderwunschabklärung – denn die Qualität der Samenzellen spielt bei der Entstehung einer Schwangerschaft eine ebenso wichtige Rolle wie die weiblichen Faktoren.

In meiner Praxis biete ich die Möglichkeit, ein Spermiogramm durchzuführen. Die Probe wird in meinem Labor nach den aktuellen Richtlinien der WHO analysiert. Dabei werden folgende Parameter beurteilt:

    • Spermienanzahl (Konzentration)
    • Beweglichkeit (Motilität)
    • Form (Morphologie)
    • pH-Wert und Volumen
    • Vitalität
    • Zusätzlich ist – je nach Befund – auch eine ergänzende Untersuchung auf Antikörper, Infektionen oder DNA-Fragmentierung möglich.

PRP – plättchenreiches Plasma aus dem eigenen Blut – ist ein modernes, biologisches Verfahren, das in ausgewählten Fällen als ergänzende Option in der Kinderwunschbehandlung eingesetzt wird. Dabei wird aus einer kleinen Blutabnahme körpereigenes Plasma mit einer hohen Konzentration an Blutplättchen gewonnen. Diese enthalten Wachstumsfaktoren, die Heilungs- und Regenerationsprozesse im Gewebe unterstützen können.

In der Reproduktionsmedizin wird PRP vor allem dann diskutiert, wenn die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) trotz guter Voraussetzungen wiederholt zu dünn bleibt oder wenn es zu wiederholten erfolglosen Transfers gekommen ist. Je nach individueller Situation kann PRP intrauterin angewendet werden, um die Schleimhautentwicklung und das „Implantationsmilieu“ zu verbessern. Wichtig ist: PRP ist nicht für jede Patientin sinnvoll, und die Studienlage ist je nach Fragestellung noch uneinheitlich. Deshalb steht bei mir immer eine sorgfältige Abklärung, realistische Erwartungshaltung und eine klare Indikationsstellung im Vordergrund.

Wenn Sie sich für PRP interessieren, bespreche ich gerne mit Ihnen, ob dieses Verfahren in Ihrem Fall eine sinnvolle Ergänzung darstellen kann – und wie es in einen individuellen Behandlungsplan eingebettet werden könnte.

Die Low-Dose-Stimulation ist eine milde Form der hormonellen Unterstützung, die speziell darauf ausgerichtet ist, den Körper nicht zu überfordern, sondern ihn gezielt zu unterstützen. Anders als bei einer klassischen IVF-Stimulation werden hier geringe, individuell angepasste Hormonmengen verabreicht, um das Wachstum der Eibläschen (Follikel) im Eierstock anzuregen.

Diese Methode ist besonders geeignet für:

  • Frauen mit niedriger Eizellreserve oder höherem Alter
  • Patientinnen, die auf hohe Hormondosen empfindlich reagieren
  • Frauen, die sich bewusst eine naturnahe, sanftere Behandlung wünschen
  • Fälle mit wiederholten erfolglosen IVF-/ICSI-Versuchen
  • Zyklusvorbereitung bei geplanter Insemination oder IVF

Ziel der Behandlung:

Ziel ist es, eine oder wenige gut entwickelte Eizellen unter optimalen Bedingungen heranreifen zu lassen – ohne die Risiken oder Nebenwirkungen einer intensiven Stimulation. Gleichzeitig bleibt die Gebärmutterschleimhaut gut aufnahmebereit, was die Chance auf eine erfolgreiche Einnistung erhöht.

Der Ablauf:

  • Die Stimulation erfolgt meist mit Tabletten (z. B. Clomifen oder Letrozol) oder in Kombination mit sehr niedrigen Dosen von FSH (Hormonspritzen).
  • Parallel wird der Zyklus engmaschig mittels Ultraschall und ggf. Blutuntersuchungen überwacht, um den optimalen Zeitpunkt für den Eisprung bzw. eine Insemination oder Eizellentnahme zu bestimmen.
  • Der Eisprung kann bei Bedarf medikamentös ausgelöst werden.

Low-Dose bedeutet nicht "weniger wirksam", sondern "gezielter und schonender". Diese Form der Stimulation kann besonders bei sensiblen Patientinnen oder nach belastenden Vorerfahrungen sehr hilfreich sein – körperlich wie emotional.

 

Die intrauterine Insemination (IUI) ist eine bewährte, schonende Methode, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen – insbesondere dann, wenn der natürliche Weg bislang nicht zum Erfolg geführt hat.

Bei der IUI werden speziell aufbereitete, bewegliche Samenzellen direkt in die Gebärmutter eingebracht – genau zum Zeitpunkt des Eisprungs. So können die Spermien den Eileiter rascher erreichen, und die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung steigt.

Die Behandlung eignet sich besonders bei:

    • leicht eingeschränkter Spermienqualität
    • unklarer Ursache für unerfüllten Kinderwunsch
    • Störungen des Zervixschleims oder leichtem PCO

Der Ablauf:

      • Die Insemination kann in meiner Praxis schmerzfrei und unkompliziert in durchgeführt.
      • Der genaue Zeitpunkt wird durch Zyklusmonitoring und gegebenenfalls durch Auslösen des Eisprungs exakt bestimmt.
      • Die Samenzellen werden in meinem Labor aufbereitet, sodass nur die besten Spermien verwendet werden.
      • Die Einbringung erfolgt über einen dünnen Katheter – der Eingriff dauert nur wenige Minuten.
      • Danach können Sie sich gerne noch einige Zeit in Ruhe bei uns entspannen.
      • Die IUI kann im natürlichen Zyklus erfolgen oder mit einer leichten hormonellen Stimulation kombiniert werden – je nach individueller Ausgangslage

Ich begleite Sie bei jedem Schritt persönlich und achte darauf, dass die Behandlung nicht nur medizinisch präzise, sondern auch emotional tragend gestaltet ist.

Tiefer blicken – Immunologische und weiterführende Diagnostik

Wenn trotz guter Voraussetzungen keine Schwangerschaft eintritt oder es zu wiederholten Fehlgeburten kommt, ist eine vertiefte Abklärung sinnvoll.

Endometriumbiopsie

In der zweiten Zyklushälfte wird eine kleine Probe der Gebärmutterschleimhaut entnommen. Sie gibt Aufschluss über:

  • Natürliche Killerzellen (NK-Zellen)
    Diese Immunzellen spielen eine zentrale Rolle bei der Einnistung. Eine Überaktivität kann die Einnistung behindern oder zu frühen Fehlgeburten führen. Die gezielte Analyse hilft, den Bedarf an immunmodulierender Therapie (z. B. Intralipid®, IgVena®) zu bestimmen.
  • Plasmazellen (Chronische Endometritis)
    Ein vermehrtes Auftreten kann auf eine „stille Entzündung“ der Gebärmutterschleimhaut hinweisen, die die Einnistung verhindert. Die Behandlung erfolgt individuell mit Antibiotika oder entzündungshemmenden Maßnahmen.

💉 Unterstützende Immuntherapien

  • Intralipid®-Infusion
    Eine milde, gut verträgliche Fettemulsion, die überaktive NK-Zellen reguliert. Die Infusion erfolgt ambulant und dauert etwa 1 Stunde. Sie wird vor der Einnistung bzw. dem Embryotransfer gegeben – je nach Befund auch mehrfach.
  • IgVena®-Infusion (Immunglobulin G)
    Eine spezifische Therapie bei immunologischen Ursachen wie erhöhter NK-Zell-Aktivität, TH1/TH2-Dysbalance oder Autoimmunerkrankungen (z. B. Hashimoto). Die Infusion erfolgt unter ärztlicher Aufsicht und wirkt stabilisierend auf das Immunsystem – ohne es zu unterdrücken.

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist oft mit vielen Fragen, Unsicherheiten und emotionaler Belastung verbunden. Um Sie auf diesem sensiblen Weg bestmöglich zu begleiten, arbeite ich eng mit einem erfahrenen und renommierten Kinderwunschzentrum in Kärnten zusammen. Diese Kooperation ermöglicht es uns, moderne Reproduktionsmedizin mit persönlicher Betreuung zu verbinden.

Manchmal ist eine künstliche Befruchtung – wie IVF (In-vitro-Fertilisation) oder ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) – der notwendige nächste Schritt auf dem Weg zum Wunschkind. Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein: Eileiterverschlüsse, Endometriose, hormonelle Störungen, ein höheres Alter der Frau, eingeschränkte Spermienqualität oder auch ungeklärte Ursachen trotz umfassender Diagnostik. In solchen Fällen kann die eine künstliche Befruchtung entscheidend dazu beitragen, den Kinderwunsch zu erfüllen.

Der große Vorteil für Sie: Sie müssen nicht von Beginn an weite Wege auf sich nehmen. Alle nötigen Voruntersuchungen, Zyklusbeobachtungen, Hormonanalysen, Ultraschallkontrollen und unterstützende Begleittherapien erfolgen direkt in meiner Ordination – in vertrauter Umgebung, mit Zeit für Ihre Fragen und Raum für Ihre Gefühle. Für Eizellentnahme und Embryotransfer reisen Sie nur kurz nach Kärnten, den gesamten restlichen Prozess betreue ich persönlich, kompetent und mit viel Herz.

Ich nehme mir bewusst Zeit für Ihre Geschichte. Für Ihre Hoffnungen, Zweifel, Sorgen – und für Ihren ganz eigenen Weg zum Wunschkind. Denn ich sehe nicht nur Laborwerte oder Zyklustage – ich sehe Sie. Und es ist mir ein Herzensanliegen, Sie mit Fachwissen, Erfahrung und Einfühlungsvermögen zu begleiten um Ihren Herzenswunsch zu erfüllen.

Die intrauterine Insemination (IUI) ist eine etablierte Methode der Kinderwunschbehandlung. Dabei werden aufbereitete, bewegliche Spermien zum optimalen Zeitpunkt direkt in die Gebärmutter eingebracht. Ziel ist es, den Weg der Spermien zu verkürzen und die Chance auf eine Befruchtung zu erhöhen.

Für wen ist eine IUI geeignet?

Eine IUI kann – abhängig von der individuellen Situation – sinnvoll sein, z. B. bei:

  • leicht bis moderat eingeschränkten Spermiogrammwerten
  • Zervixfaktor (Schleim am Gebärmutterhals als Barriere)
  • Zyklusunregelmäßigkeiten (in Kombination mit Zyklusmonitoring/ggf. Stimulation)
  • ungeklärter Infertilität (nach entsprechender Abklärung)

Ob eine IUI im individuellen Fall empfehlenswert ist, wird nach Anamnese, Ultraschall und Laborwerten sowie dem Spermiogramm besprochen.

Ablauf der IUI

  • Zyklusmonitoring: Überwachung des Zyklus per Ultraschall (und bei Bedarf Blutwerten), um den optimalen Zeitpunkt zu bestimmen.
  • Auslösen des Eisprungs: Je nach Befund kann der Eisprung medikamentös getriggert werden.
  • Aufbereitung des Ejakulats: Die Samenzellen werden im Praxislabor standardisiert aufbereitet (Aufbereitung motiler Spermien), sodass für die Insemination eine konzentrierte Fraktion beweglicher Spermien zur Verfügung steht.
  • Insemination: Die Insemination kann in meiner Kinderwunschpraxis in Graz schmerzarm und unkompliziert durchgeführt werden und dauert meist nur wenige Minuten.
  • Nachbetreuung: Besprechung des weiteren Vorgehens (z. B. Progesteron-Unterstützung) und des Zeitpunkts für einen Schwangerschaftstest.

 

Erfolgsfaktoren und nächste Schritte

Die Erfolgsaussichten einer IUI hängen u. a. von Alter, Zyklus, Eileiterdurchgängigkeit und dem Spermiogramm ab. Im persönlichen Gespräch in der Kinderwunschpraxis in Graz wird geklärt, ob eine IUI sinnvoll ist und wie der optimale Zeitpunkt im Zyklus geplant wird – damit die Behandlung zielgerichtet, gut planbar und möglichst stressarm abläuft.

 

Ein Spermiogramm ist ein zentraler Bestandteil der Kinderwunschabklärung. Die Qualität der Samenzellen spielt bei der Entstehung einer Schwangerschaft eine ebenso wichtige Rolle wie die weiblichen Faktoren.

In meiner Kinderwunschpraxis in Graz biete ich die Möglichkeit, ein Spermiogramm durchzuführen. Die Analyse erfolgt standardisiert und WHO-orientiert im Praxislabor. Dabei werden folgende Parameter beurteilt:

  • Spermienanzahl (Konzentration)
  • Beweglichkeit (Motilität)
  • Form (Morphologie)
  • pH-Wert und Volumen
  • Vitalität

Antispermien-Antikörper (IgG/IgA) werden bei entsprechender Fragestellung im Praxislabor mituntersucht. Infektionsdiagnostik erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin der medizinischen Universität Graz.

Bei deutlich auffälligen Befunden bzw. komplexen Konstellationen erfolgt die weitere Abklärung bei Bedarf gemeinsam mit erfahrenen andrologischen/urologischen Kooperationspartnern.

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Schwerpunkte

Freundliche Frauenärztin in Graz bei Beratung mit Patientinnen, medizinische Betreuung Frauenarzt.
Kinderwunsch
Unerfüllter Kinderwunsch stellt eine große Herausforderung für das Betroffene Paar dar. Ich biete eine komplette gynäkologische Abklärung inklusive Ultraschall, Hormonstatus und Eileiterdurchgängigkeitsprüfung.
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Hochschwangere Frau bei Ultraschalluntersuchung in Graz, Frauenarztpraxis Dr. Gold.
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